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Mit 110 Tonnen über die marode Brücke

Der größte Windpark der Region geht mit mehreren Wochen Verspätung ans Netz. Das ehrgeizige Ziel, dass sich im Windpark Heidenrod schon Ende Oktober der erste Rotor drehen sollte und dass bis zum Jahresende alle zwölf Windkraftanlagen Windstrom ins öffentliche Netz einspeisen,
lässt sich nach diversen Verzögerungen nicht erfüllen. Vor allem die Anfahrtswege für die bis zu 110 Tonnen schweren Transporte zu den Standorten nördlich von Kemel und westlich der Bundesstraße 260 erwiesen sich als Hürde, nachdem Wiesbaden die Fahrt durch seine Innenstadt verweigert hatte. Bei der Suche nach Alternativen waren sogar Routen durch die Taunussteiner Stadtteile in Erwägung gezogen worden.